Termine AUM Meditation

Samstag, 07.10.2017  16.00

Samstag, 04.11.2017  16.00

Samstag, 02.12.2017  16.00

Samstag, 03.02.2018  16.00

Samstag, 28.04.2018  16.00

Samstag, 26.05.2018  16.00

Samstag, 23.06.2018  16.00

Die AUM-Meditation ist eine soziale Meditation, in der du in alle wesentlichen emotionalen Seiten des Lebens eintauchst und dadurch zu der wirklichen, eigentlichen Stille in deiner Mitte gelangst. Du löst Spannungen, beginnst wacher zu leben und lernst, durch emotionalen Ausdruck deine Gefühle zu meistern. Die AUM (awareness-understanding-meditation) wurde von Veeresh D. Yuson, einem International anerkannten Therapeuten und Schüler des spirituellen Lehrers Osho, entwickelt (siehe auch www.humaniversity.nl).

Die AUM basiert auf der Erkenntnis, dass der Verstand des Menschen in der westlichen industriellen Zivilisation zuerst seine Spannungen und den Stress abbauen muss, bevor er still werden kann.

Die dreizehn Phasen dieser höchst aktiven und interaktiven Meditation führen dich wie über eine emotionale Hochschaubahn direkt in dein eigenes Zentrum, zu dir selbst. Deine MeditationskollegInnen werden dabei zu Spiegeln, in denen du dich selbst klarer sehen kannst.

Die Phasen beinhalten eine breite Variation von emotionalem Ausdruck, bioenergetischen Übungen, Tanz und Begegnung mit anderen. Sie bewegen sich in abwechselnden Polaritäten, um am Ende eine tiefe innere Stille zu erreichen. Und sie ermöglichen in kurzer Zeit, anderen mit einem offenen und liebenden Herzen zu begegnen.

Die Aum-Meditation gibt Energie, sie löst Verspannungen und Stress, sie heilt seelische Wunden, sie bringt dich in Verbindung mit deiner eigenen Kraft und Vitalität. Kurz gesagt tut sie dem Körper, dem Geist und der Seele gut. Du bekommst einen neuen Geschmack von Leben! Am Ende dieser 2,5-stündigen Struktur steht die Erfahrung einer tiefen Entspannung und einer tiefen Wärme und Lust auf Leben in all seinen Dimensionen taucht auf. Und die AUM ist eine ideale Möglichkeit, bestehende Freundschaften zu beleben und neue zu kreieren!

Die AUM-Meditation kann als Essenz der professionellen Erfahrung von Veeresh D. Yuson gesehen werden. Die AUM-Meditation hat ihren Ursprung im AUM-Marathon, einer 5-Tagesgruppe, die Veeresh in den 70er Jahren unter der Supervision von Osho entwickelt hat und aus der, gleichsam als Essenz daraus, über die Jahre die AUM-Meditation entstand. Mittlerweile wird die AUM in 35 Ländern auf der ganzen Welt praktiziert. Die AUM ist kein therapeutisches Angebot, sondern eine Meditation. Sie ist kein Ersatz für Psychotherapie. Falls du in psychotherapeutische Behandlung bist, kläre mit deinem/r TherapeutIn ob es sinnvoll ist, die AUM mitzumachen.

Die AUM-Meditation ist ein intensiver Prozess, der nur durch speziell dafür trainierte Personen angeboten werden kann. Eine Ausbildung dafür, das „AUM-Meditation Leader Training“ wird in der Humaniversity, Holland, angeboten.

Die erste Phase: die Kunst, „Nein!“ zu sagen

Die erste Phase ist ein sicherer Raum dafür, all deine Negativität, den ganzen Frust und deinen ganzen Hass rauszulassen. Das Ziel ist, näher zu deinen eigenen Emotionen zu kommen, näher zu den anderen Menschen. Du nimmst eine kraftvolle Position ein, gleichsam wie ein Samurai. Du stehst vor einer anderen Person und machst Fäuste. Du schaust in die Augen der anderen Person und schreist mit all deiner Kraft alles, wozu du in dem Moment „NEIN“ sagen willst. Es kann alles sein, wie zum Beispiel: „Lasse mich in Ruhe!“ oder“ Ich habe genug!“ oder „Ich lasse mir nichts mehr gefallen!“ Höre nicht auf zu schreien und begegne so vielen Leuten wie möglich. Es ist nicht notwendig zuzuhören, was die anderen schreien. Es geht darum, dass du DEINE Negativität los wirst.

  • Diese Phase öffnet die Tür für die Liebe. Wenn du wirklich anderen Menschen nah kommen möchtest, dann gib deine ganze Energie in die erste Phase. Es hilft dir, deinen Stress, deine Ängste und Unsicherheiten abzubauen. Wenn du dich selbst wie einen schreienden Donnersturm erlebst, bekommst du viel Kraft.

Die zweite Phase: es tut mir leid, wenn ich dich verletzt habe

Diese Phase ist eine Zwischenphase von der Negativität zu deinen positiven Seiten. Sie ist eine Gelegenheit dafür, sich zu entschuldigen, dem/der anderen zu sagen „es tut mir leid“, zu verzeihen und Verzeihung zu erlangen. Sie ist eine Möglichkeit dafür, deine Negativität gehen lassen zu können und dein Herz zu öffnen.

  • Zu sagen „es tut mir leid“ ist der Schlüssel zur Versöhnung. Konflikte an sich sind ok. Es ist wichtig, negative Gefühle ausdrücken zu können. Wenn du dabei den anderen verletzt hast, ist der nächste Schritt, deinem Partner, deiner Partnerin zu sagen, dass dir das leid tut. Du wolltest deine Gefühle ausdrücken, aber du wolltest deinen Partner, deine Partnerin nicht verletzen.

Die dritte Phase: der Himmel auf der Erde

In der dritten Phase drehst du deine ganze Energie um. Mit der selben Intensität, mit der du deine Negativität ausgedrückt hast, sagst du jetzt „Ich liebe dich“ oder „Ich mag dich“ oder etwas anderes Positives. Du stehst vor einer anderen Person, hältst ihre Hände in den deinen, schaust in ihre Augen und sagst „Ich liebe dich“ und dann sagt die andere Person dasselbe dir und dann umarmt ihr euch, oder haltet eure Hände. Zeige deine ganze Liebe und Anerkennung dem anderen gegenüber, gehe speziell zu den Leuten, die du in der ersten Phase am meisten konfrontiert hast.

  • Du wirst dich durch den Ausdruck deiner Liebe zu den anderen genährt fühlen. Du wirst dich durch das Hören, dass du liebenswert bist, genährt fühlen.

Die vierte Phase: der zweite Wind

Zusammen mit allen anderen, du läufst die Hände ganz nach oben gestreckt, mit hoch gehobenen Knien und Fersen auf dem Fußboden, damit du einen Kontakt mit der Erde hast. Es ist fast wie Joggen auf einem Punkt. Es wird nicht sehr lange dauern, dass du den zweiten Wind spürst. Eine neue Energie, ein Gefühl von Leichtigkeit in deinem Körper, das dir hilft weiter zu machen und noch leichter zu laufen als vorher. Mache das mit den anderen zusammen: schau sie an, mache einen Ton und fühle die Unterstützung.

  • Du wirst deine physische Kraft spüren und du erlebst, dass du Energie weit über üblicherweise gesetzte Grenze hast.

Die fünfte Phase: Kundalini

Wir beginnen damit, die Füße gut auf dem Fußboden zu erden und lassen den ganzen Körper schütteln. Fange mit den Knien an, mit der Hüfte und lasse deinen ganzen Körper folgen. Erinnere dich daran, deinen Kopf und den Kiefer locker zu halten. Deine Augen sind geschlossen.

  • Es hilft dir alle Verspannungen in deinem Körper loszuwerden. Du kannst deine physische und mentale Starrheit langsam lockern. Du wirst dich revitalisiert und belebt fühlen.

Die sechste Phase: die Kunst, verrückt zu sein

Bewege dich, atme und mache einen Ton. Alles was du tust ist ok: schreien und toben, weinen, springen, herumschlagen, eine Matratze hauen. Egal was es ist, lasse es raus. Sei einfach verrückt, so verrückt wie es nur geht. Passe auf, dass du dir oder den anderen dabei nicht wehtust. Du kannst deine Verrücktheit mit geschlossenen Augen ausdrücken, oder du kannst sie den anderen zeigen.

  • Nur wenn du deine Verrücktheit ausdrücken kannst, bleibst du gesund.

Die siebente Phase: Freiheit

Es ist Zeit zum Zelebrieren. Genieße dich selbst durch Tanzen mit geschlossenen oder offenen Augen. Tanze entspannt; lasse deinen Körper sich mit der Musik bewegen. Egal, was du fühlst, gib dem Ausdruck durch deinen tanzenden Körper und zelebriere, wer du bist.

  • Mache diese Phase total mit und du wirst eine aus dir selbst kommende Ekstase erleben.

Die achte Phase: Weinen

Nimm dir Platz im Raum alleine oder mit jemand anderem und lasse dich weinen. Vielleicht spürst du nicht sofort die Traurigkeit aber du kannst einen kleinen Ton dazu machen. Du kannst an all den Schmerz in deinem Leben denken, den du gespürt hast, an alles, was dich wirklich traurig macht. Halte dich selbst liebevoll in deinen Armen oder halte jemand anderen und lasse die Tränen kommen.

  • Weinen hilft der körpereigenen, emotionalen Chemie sich von der Depression zu einem guten Gefühl zu ändern.

Die neunte Phase: die lachenden Buddhas

Dreh deine Energie um und lache. Wenn du dich ganz ernst fühlst, fang an so zu tun als wärest du es nicht. Lache. Kichere. Mache einen Ton. Bring deine Freunde um dich herum zum Lachen. Sei zärtlich, sanft und sensibel.

  • Es ist dein Geburtsrecht, glücklich zu sein!

Die zehnte Phase: der Tanz der Liebenden

Tanze in einer sensitiven, sinnlichen und sexy Art mit den anderen oder alleine. Du entscheidest, was sich für dich gut anfühlt und du kannst jederzeit wählen, da zu bleiben, wo du gerade bist, oder etwas neues mit jemand anderem auszuprobieren.

  • Der Tanz der Liebenden ist eine Chance, deine sexy Seite zu erleben.

Die elfte Phase: Im Mittelpunkt des Universums

Stehe in einem Kreis, schau in die Kerze in der Mitte und singe den Klang AUM.

  • Der Klang AUM integriert alle Erfahrungen der Meditation. Er ist der Klang des Universums. Wenn du AUM singst oder tönst, kannst du fühlen, dass du mit der Existenz eins bist.

Die zwölfte Phase: WOW

Nimm dir Platz im Raum alleine, deine Augen offen oder geschlossen. Genieße und tue nichts.

Still sitzen, nichts tun, der Frühling kommt und das Gras wächst von alleine.

Die dreizehnte Phase: Namaste und Umarmen

Gehe zu jedem, schau in die Augen der anderen Person, halte deine Hände in der indischen Begrüßungsposition und sage: „Namaste.“ Dann umarmt ihr euch. Begegne allen im Raum.

  • Namaste bedeutet: Ich sehe und begrüße den Buddha in dir.